Flüchtige Internetliebe

 

 

 

 

 

 

 

Er:

Getan war der Anfang, die Worte gewechselt,
mit glühendem Anklang, die E-Mails getauscht.
Mit Hoffnung befeuchtet, von Freude erleuchtet,
nun sitz' ich am Rechner und bin wie berauscht.
Ich ringe die Hände, und wünsch', dass kein Ende,
der innigen Zeilen der uns'ren beschert.
So schreib ich zum Teste, und hoffe das Beste,
denn Süße, Du bist ganz und garnicht verkehrt.

 

 

 

 

Sie:

Mit Freude hab ich Deine Worte gelesen,
hab gehört und gepocht und gehofft es sei gut!
Doch fürchte ich, noch bist Du fremd mir im Wesen
hab ich doch nach Rausch und nach Träumen gesucht!

So stehe ich denn ganz verletzlich vor dir,
mit Narben und Schrecken und Sorge im Blick.
Halt zum Schutz doch nur noch verschossen die Tür
denn trittst Du erst ein, kannst Du nicht mehr zurück!

 

 

 

 

 

Er:

Mit Träumen und Rausch, hab als Kind ich gelebt.
Aus Träumen erwacht man, der Rausch, der vergeht.
Auch Du wirst erwachen, es braucht mur noch Zeit,
sei tapfer und mutig, bald ist es soweit.

Mit "Narben und Schrecken", hast Du unterstrichen,
das mancher der Träume, auch Dir schon verblichen.
Als letztes schreibst Du noch,
''es gibt kein zurück''
das Leben ist anders
ich wünsch Dir viel Glück

 

 

 

 

 

 

Sie:

So schnell Dich verloren, so traurig ich werd.
Ein Anfang, ein Ende, dazwischen kein Tag.
Der Kummer der Worte, der still in mir zehrt
Die Hoffnung zerborsten mit nur einem Schlag.

Gern hätte ich Licht in die Schatten entführt
in denen geborgen mein Herz ich verstecke.
Ach h�ttes Du doch bloss die Sehnsucht gespührt,
nun ist es die Nacht, die ich mir neu entdecke.

 

 

 

 

 

Er:

Die Worte von Dir haben mich tief berührt,
doch hab ich von Anfang an Trauer gespührt.
Du suchst einen Anker, einen Fels, einen Halt,
Du wirst etwas finden, ich hoffe schon bald.

Doch sicher ist, und da darfst Du mir schon trauen,
sich selber den Anker, den Fels, aufzubauen.
Wer selber sich hält, und beständig sich festigt,
wird niemals dem Partner, und anderen lästig.

 

 

 

 

 

Sie:

Zwei mails noch gelesen und in mich gehört,
versucht, zu verstehen, was Du mir dort schriebst,
und dennoch, verzeih mir, ich schaue verstört,
obwohl keine Antwort Du schuldig mir bliebst.
Ein Gespräch zwischen Fremden
in Sprache vereint
die Frage, ob weiter?
die hab ich verneint.




 

 

 

 

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